Was passt zu Kardy?

Kardy sind die gebleichten Blattrippen und das Herz des Cardon épineux genevois, einer dornigen Genfer Gemüsesorte. Der Geschmack ist kräftig und erinnert an Artischockenherzen, mit einer Note von Baumnuss und Süssbutter; die Stiele bleiben beim Kochen knackig. Gebleicht wird, damit sie nicht zu bitter schmecken. Traditionell kommt Kardy an Weihnachten als Gratin auf den Tisch: gegart, mit einer weissen Sauce aus dem Kochwasser, geriebenem Käse und Muskat überbacken, dazu Poulet oder Longeole. Die Stiele lassen sich auch in Wasser mit Essig garen und wie Spargel servieren. Kühl und lichtgeschützt lagern.

Kardy gehört zur Kategorie Gemüse & Kräuter. Schweizer Spezialität aus der Region Genf.

Keine Aromapaarungen: Kardy ist von der Redaktion kuratiert aufgenommen, als geschütztes Schweizer Produkt aus dem Label-Lexikon. Im FlavorGraph-Datensatz, auf dem die Paarungen beruhen, kommt es nicht vor und hat dort keinen Knotenpunkt. Paarungen hat die nächste Zutat im Datensatz: Kardone.

Keine Moleküldaten: Auch die Aromastoffe stammen aus dem FlavorGraph-Datensatz, in dem Kardy fehlt. Aromastoffe hat die nächste Zutat im Datensatz: Kardone.

Verwandte Zutaten

Kardone, Artischocke und Artischockenherz.

Im E-Nummern-Lexikon

Verwandte Zusatzstoffe: E 223 Natriummetabisulfit.

Woher der Stoff kommt, wofür ihn Industrie, Küche und Bar brauchen und welche Alternativen es gibt.

Im Label-Lexikon

Geschützte Herkunft: Cardon épineux genevois AOP.

Was die Labels verlangen, wer kontrolliert und woher die Regeln kommen.