Felchen sind Kaltwasserfische aus der Verwandtschaft der Lachse. Nach der letzten Eiszeit haben sie die Schweizer Seen besiedelt und sich innerhalb einzelner Seen in eigene Arten aufgespalten: In den Seen am Nordrand der Alpen sind heute mehr als 25 Felchenarten bekannt, und jede davon ist weltweit einzigartig. Je nach See und Art heissen sie etwa Balchen, Albeli oder Bondelle. Kein Fisch ist für die Schweizer Berufsfischerei wichtiger: 2024 fing sie rund 429 Tonnen Felchen, am meisten im Zuger- und im Zürichsee. Das weisse, feste Fleisch enthält roh 19,2 g Eiweiss und 2,3 g Fett je 100 g. Frisch, ganz oder filetiert, werden Felchen vor allem gebraten. Geräuchert gelten sie als Spezialität, und die Filets lassen sich nach Graved-Art beizen.
Felchen gehört zur Kategorie Meeresfrüchte. Schweizer Spezialität aus der Region Schweizer Seen.
Enthält folgende Allergene: Fisch.
Keine Aromapaarungen: Felchen ist von der Redaktion als Schweizer Seefisch aufgenommen. Im FlavorGraph-Datensatz, auf dem die Paarungen beruhen, fehlt dieser Fisch und hat dort keinen Knotenpunkt. Paarungen hat die nächste Zutat im Datensatz: Egli.
Keine Moleküldaten: Auch die Aromastoffe stammen aus dem FlavorGraph-Datensatz, in dem Felchen fehlt. Aromastoffe hat die nächste Zutat im Datensatz: Egli.
Geräucherter Felchen, Seesaibling, Forelle und Egli.
Aus Wildfang und Zucht. Fang in Seen und Flüssen: Finnland 35 %, Kanada 30 %, Russland 15 %, Schweiz 4 %. Zucht: Russland 57 %, Kasachstan 29 %, Finnland 13 %. Wildfang im Meer: Nordostatlantik (FAO 27) 100 %.
Prozent: Anteil am weltweiten Wildfang oder an der weltweiten Zucht der Art 2023. Quelle: FAO, FishStat.