Was passt zu Seesaibling?

Der Seesaibling (Salvelinus umbla) ist ein einheimischer Fisch kalter, tiefer Seen, am Zugersee heisst er Rötel. Anders als der verwandte Eismeersaibling, der auch im Meer vorkommt, lebt er nur im Süsswasser. In der Schweiz gilt er als gefährdet: Das Bundesrecht schreibt für ihn eine Schonzeit von mindestens acht Wochen und ein Fangmindestmass von 22 cm vor. 2024 fing die Schweizer Berufsfischerei nur gut 9 Tonnen, mehr als zwei Drittel davon im Genfersee. Sein festes, feinfaseriges Fleisch ist weiss bis lachsfarben und schmeckt zart und leicht mineralisch. Ganz eignet er sich zum Blaukochen, ausserdem wird er gebraten oder geräuchert. Die Filets lassen sich nach Graved-Art beizen oder kommen in die Fischsuppe, und aus den Gräten des mageren Fisches entsteht der Fond.

Seesaibling gehört zur Kategorie Meeresfrüchte. Schweizer Spezialität aus der Region Genfersee und Zentralschweiz.

Enthält folgende Allergene: Fisch.

Keine Aromapaarungen: Seesaibling ist von der Redaktion als Schweizer Seefisch aufgenommen. Im FlavorGraph-Datensatz, auf dem die Paarungen beruhen, fehlt dieser Fisch und hat dort keinen Knotenpunkt. Paarungen hat die nächste Zutat im Datensatz: Eismeersaibling.

Keine Moleküldaten: Auch die Aromastoffe stammen aus dem FlavorGraph-Datensatz, in dem Seesaibling fehlt. Die nächste Zutat im Datensatz mit Paarungen ist Eismeersaibling.

Verwandte Zutaten

Eismeersaibling, Forelle und Felchen.