Was passt zu Sauerkäse?

Sauerkäse ist ein Käse aus entrahmter Kuhmilch, die durch Milchsäurebakterien gerinnt. Er ist die gereifte Stufe des Bloderkäses: Dieser kommt als Frischkäse innerhalb von 21 Tagen in den Verkauf, der Sauerkäse dagegen erst nach zwei Monaten Reifung. Er schmeckt säuerlich und adstringierend, mit intensiv tierischen Noten, der Geruch ist erdig und leicht blumig. Der Kern ist fest und brüchig, aussen wächst eine gelbliche, gallertartige Speckschicht, die mitgegessen wird. Frischer Bloderkäse ist milchig, säuerlich und leicht adstringierend und passt als Feta-Ersatz in Salate oder zum Apéro mit Früchten, Tomaten, Mostbröckli oder Speck; historisch gehörten Brot, Kartoffeln und Ribel dazu.

Sauerkäse gehört zur Kategorie Milchprodukte. Schweizer Spezialität aus der Region Werdenberg und Liechtenstein.

Enthält folgende Allergene: Milch.

Keine Aromapaarungen: Sauerkäse ist von der Redaktion kuratiert aufgenommen, als geschütztes Schweizer Produkt aus dem Label-Lexikon. Im FlavorGraph-Datensatz, auf dem die Paarungen beruhen, kommt es nicht vor und hat dort keinen Knotenpunkt. Paarungen hat die nächste Zutat im Datensatz: Feta.

Keine Moleküldaten: Auch die Aromastoffe stammen aus dem FlavorGraph-Datensatz, in dem Sauerkäse fehlt. Aromastoffe hat die nächste Zutat im Datensatz: Feta.

Verwandte Zutaten

Feta, Griechischer Feta-Käse, Frischkäse und Weichkäse.

Im Label-Lexikon

Geschützte Herkunft: Werdenberger Sauerkäse, Liechtensteiner Sauerkäse und Bloderkäse AOP.

Was die Labels verlangen, wer kontrolliert und woher die Regeln kommen.