Herkunftskarte

Herkunftskarte

Woher Fisch, geschützte Spezialitäten, Mineralwasser und Wein kommen: 19 Fanggebiete der FAO, 77 Fischarten mit Fang- und Zuchtländern und Pins in 62 Ländern.

Offen für alle, ohne Konto. Ein Klick führt auf die Seiten im Lexikon, dort gelten deren Regeln. Die Namen der Weine siehst du mit Lifetime oder im Testzugang.

Was die Karte zeigt

Die Meere sind in die Fanggebiete der FAO eingeteilt, wie sie auch auf der Packung stehen (etwa «Nordostatlantik, FAO 27»). Auf dem Land zeigen Pins, was von dort kommt: Produkte mit geschützter Herkunft (AOP, IGP und die Bezeichnungen der EU) aus dem Label-Lexikon, die Quellen der Mineralwasser aus dem Wasser-Lexikon, die Weinregionen des Getränke-Lexikons und Fisch aus Zucht und Binnenfang. In der Schweiz kommen die Seen mit den Fangzahlen der Berufsfischerei dazu.

Bedienung

Die Karte beginnt mit der Welt. Ein Klick auf einen Kontinent zeigt seine Länder; die Zahl auf einem Land nennt seine Einträge. Ein Klick auf das Land zeigt es gross mit Seen und Pins, ein Klick auf einen Pin alle Einträge mit Links. Liegen Pins oder Länder so nah beieinander, dass sie sich überdecken würden (vor allem auf dem Handy), fasst ein gestrichelter Kreis mit der Anzahl sie zusammen; ein Klick darauf listet sie zur Auswahl. Fährst du mit der Maus über ein Meer, erscheinen Name, Nummer und die wichtigsten Arten des Fanggebiets; ein Klick zeigt alles. Die Suche über der Karte findet Zutaten, Fische, Wasser, Weinregionen, Länder und Meere. Im Land blendest du mit den Knöpfen über der Karte einzelne Arten von Pins aus. Unter der Karte stehen dieselben Angaben als Liste.

Fisch und Fanggebiete

Jede Zutat aus der Kategorie Meeresfrüchte ist einer Fischart oder Gruppe zugeordnet, zum Beispiel Lachsfilet und Räucherlachs dem Atlantischen Lachs. Wählst du eine Art, zeigt die Karte hellblau die Fanggebiete mit mindestens 5 % des weltweiten Wildfangs und die Länder mit mindestens 5 % der Zucht oder des Fangs in Seen und Flüssen, die Schweiz immer. Wildfang und Zucht sind getrennt: Beim Atlantischen Lachs etwa kommt fast alles aus Zucht. Zu jedem Fanggebiet stehen die fünf Arten mit dem grössten Fang, mit deutschem Handelsnamen, wo es einen amtlichen gibt, sonst mit dem wissenschaftlichen Namen. Die Zutatenseiten der Fische zeigen eine kleine Karte mit denselben Angaben.

Pins

Jede Art hat Farbe und Form: Mineralwasser ein grüner Kreis, Weinregion ein goldenes Quadrat, geschützte Herkunft eine Raute in Beere, Fisch ein blaues Dreieck. Ein Pin steht an einem Ort (Quelle, Gemeinde) oder in der Mitte einer Region (Kanton, Provinz, Bundesland), wenn die Herkunft ein ganzes Gebiet ist; die Karte sagt das beim Pin. Mehrere Einträge am selben Ort teilen sich einen Pin.

Poster A3

Unter der Weltkarte und auf jeder Kontinentseite gibt es das Poster «Fanggebiete der Weltmeere» als PDF zum Ausdrucken, kostenlos mit Konto: alle 19 Fanggebiete der FAO mit Nummer, Namen, Fangmenge und den wichtigsten Arten, dazu was das Schweizer Recht bei der Herkunft von Fisch verlangt, im Restaurant und auf der Packung.

Woher die Daten kommen

Fang und Zucht: FAO, FishStat, Global capture production und Global aquaculture production 1950 bis 2023 (Lizenz CC BY 4.0). Fanggebiete: FAO Major Fishing Areas for Statistical Purposes (CC BY 4.0), Namen nach der Lebensmittelinformationsverordnung (LIV), Anhang 4. Deutsche Namen der Arten: Liste der Handelsbezeichnungen der Europäischen Kommission für Deutschland. Seen der Schweiz: Eidgenössische Fischereistatistik des BAFU, Flächen der Seen vom BAFU über geo.admin.ch. Lage der Orte: swisstopo für die Schweiz, geo.api.gouv.fr für Frankreich, sonst Natural Earth. Landesgrenzen und Seen ausserhalb der Schweiz: Natural Earth (gemeinfrei). Die Karte wird ohne fremden Kartendienst gezeichnet.

Grenzen

Die Karte zeigt, woher eine Art meistens kommt, nicht woher ein bestimmtes Produkt stammt; was gilt, steht auf der Packung. Die FAO-Zahlen sind Meldungen der Länder und teils Schätzungen. Teilgebiete wie die Ostsee oder das Schwarze Meer führt die Statistik nicht getrennt. Weine, die mehrere Länder nennen, stehen bei den genannten Regionen, sofern diese auf der Karte sind. Länder mit weniger als fünf Einträgen haben eine Seite, erscheinen aber nicht in Suchmaschinen.

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