E-Nummern-Lexikon
Alle 334 in der Schweiz zugelassenen Zusatzstoffe nach der Zusatzstoffverordnung, dazu 10 Nummern, die nur in der EU geführt oder in der EU gestrichen sind, deutlich gekennzeichnet.
Was drin ist
Grundlage ist die Liste der zugelassenen Zusatzstoffe der Schweiz (ZuV, SR 817.022.31, Anhang 1a, Stand 1. August 2026). Daneben steht die Unionsliste der EU (Verordnung (EG) Nr. 1333/2008, Stand 18. August 2026), damit sichtbar wird, wo die Schweiz und die EU auseinandergehen. Eine Vergleichstabelle auf der Startseite zeigt diese Nummern mit dem Grund. Die 27 Funktionsklassen stehen wörtlich nach ZuV Anhang 1. Das E-Nummern-Lexikon macht keine Gesundheitsaussagen: Es zeigt, was ein Stoff ist und wofür er gebraucht wird, und gibt die Bewertungen der Behörden wieder, ohne sie zu werten.
Zugang
Ohne Konto sind die Startseite mit allen Nummern, Namen, Funktionsklassen und dem Status in der Schweiz und der EU offen, dazu ein Beispiel ganz: E 415 Xanthan. Herkunft, Einsatz, Küche, Alternativen und die Angaben der Behörden erscheinen nach der kostenlosen Registrierung.
Was eine Seite zeigt
Die Startseite gliedert alle Nummern in Hunderterbereiche: Die Karten oben und am Computer eine Leiste links, die beim Scrollen mitläuft, springen zu einem Bereich, und jeder Bereich zeigt seine häufigsten Funktionsklassen. Stempel zeigen, wenn eine Nummer in der Schweiz nicht zugelassen ist oder tierischen Ursprungs sein kann. Auf der Seite einer Nummer stehen oben unter dem Titel die wichtigsten Angaben: Status in der Schweiz und in der EU, das neuste Gutachten der EFSA und in wie vielen Lebensmittelkategorien der Stoff in der Schweiz erlaubt ist; Sprunglinks führen direkt zu den Abschnitten. Dann woher der Stoff kommt (pflanzlich, aus Algen, mikrobiell, mineralisch, synthetisch, tierisch möglich) mit der Definition aus der EU-Spezifikation, in welchen Lebensmittelgruppen er in der Schweiz zugelassen ist und mit welcher Höchstmenge, wofür er in Küche und Bar dient, welche Alternativen es gibt (andere Zusatzstoffe, Zutaten ohne E-Nummer, Ersatz mit Allergen), wie er auf der Zutatenliste steht, dazu Pflichthinweise und Allergene nach der Lebensmittelinformationsverordnung (LIV), und was die Behörden sagen: Status in der Schweiz und der EU und die Gutachten der EFSA mit DOI und annehmbarer täglicher Aufnahme (ADI). Am Ende verknüpft die Seite passende Zutaten, verwandte E-Nummern und Fachartikel.
Woher die Angaben stammen
Nur aus Erlassen und Behörden (Fedlex, EUR-Lex, EFSA, für einzelne Funktionsklassen die JECFA von FAO und WHO) und aus der Fachliteratur mit DOI. Firmen, Shops, Verbände und Rezeptportale dienen nicht als Quelle. Jede Angabe zu Herkunft, Küche und Alternativen hat einen Beleg; was nicht belegt ist, bleibt leer. Die Quellen stehen am Ende jeder Seite.
Mit Lifetime
Die Liste lässt sich zusätzlich nach Herkunft und nach der Verwendung in Küche und Bar filtern. Bis zu vier E-Nummern stehen im Vergleich nebeneinander. Du kreuzt sie in der Liste an oder setzt sie auf ihrer Seite mit «Zum Vergleich» dazu; solange du durch die Liste scrollst, zeigt eine Leiste am unteren Rand die Auswahl und öffnet den Vergleich. Liste, Vergleich und einzelne E-Nummern lassen sich als CSV exportieren. Zu jeder E-Nummer gibt es auf ihrer Seite ein Faktenblatt als PDF (A4): Herkunft, Einsatz, Küche und Bar, Alternativen, Kennzeichnung und was die Behörden sagen, zum Ausdrucken für Schulung und Service.