Label-Lexikon
44 Labels und Herkunftszeichen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, der EU und von internationalen Trägern, dazu 42 AOP und IGP aus dem Schweizer Register und 42 geschützte Bezeichnungen aus der EU.
Was drin ist
Zwei Arten von Einträgen: Labels und Zeichen (staatliche wie das EU-Bio-Logo, die Knospe oder MSC als private), und Produkte mit geschützter Herkunft wie Gruyère AOP oder Aceto Balsamico di Modena g. g. A. Die Schweizer AOP und IGP stehen vollständig nach dem Register des Bundesamts für Landwirtschaft, die EU-Bezeichnungen sind eine Auswahl zu Zutaten von Aromakompass aus dem Register eAmbrosia der EU-Kommission. Schweizer Einträge sind mit CH markiert; Café de Colombia steht zwar im Schweizer Register, kommt aber aus Kolumbien und trägt deshalb kein CH. Das Lexikon wertet nicht: Es beschreibt, was ein Label verlangt und wer kontrolliert, nicht welches besser ist.
Zugang
Ohne Konto sind die Startseite mit den Erklärungen zu AOP, IGP und den Zeichen der EU offen und ein Beispiel ganz: Aceto Balsamico di Modena g. g. A.. Die Liste aller Einträge mit Suche und Filtern und die Bedingungen, Kontrolle, Hintergrund und Quellen der übrigen Einträge erscheinen nach der kostenlosen Registrierung.
Was eine Seite zeigt
Oben unter dem Titel die wichtigsten Angaben (Zeichen oder staatlich und privat, Land, Eintragung oder seit wann, Anzahl Bedingungen) und Sprunglinks zu den Abschnitten. Ob ein Zeichen staatlich oder privat ist, steht über dem Titel und in der Marke daneben. Dann ein Steckbrief (Land, staatlich oder privat, Träger, seit wann, wofür es gilt), die wichtigsten Bedingungen in einfachen Worten, wer kontrolliert und wie, und wozu es das Label gibt. Bei Produkten mit geschützter Herkunft stehen stattdessen Gebiet, Geschichte, die Gruppierung und der Eintrag im Register. Am Ende verknüpft die Seite passende Zutaten und verwandte Einträge; umgekehrt zeigen die Zutatenseiten, welche Labels es für die Zutat gibt.
Logos
Logos zeigt das Lexikon nur, wo ein Erlass die Verwendung regelt: das EU-Bio-Logo, die Unionszeichen g. U., g. g. A. und g. t. S. und das deutsche Bio-Siegel. Die Rechtsgrundlage steht auf der Seite. Logos privater Labels sind geschützte Marken; dort steht der Name mit dem Hinweis «Logo darf aus Lizenzgründen nicht angezeigt werden». Private Träger und ihre Richtlinien werden mit Titel, Fassung und Datum genannt, ohne Link.
Woher die Angaben stammen
Für staatliche Zeichen und geschützte Herkunft aus Erlassen und Registern (Fedlex, Bundesamt für Landwirtschaft, EUR-Lex, eAmbrosia, Gesetze im Internet, RIS Österreich), bei Schweizer AOP und IGP aus Pflichtenheft und Zusammenfassung des Eintragungsgesuchs. Für private Labels aus der Richtlinie des Trägers. Jede Bedingung hat einen Beleg, die Zitate sind am Original geprüft; was nicht belegt ist, bleibt leer. Nennt eine EU-Spezifikation die Kontrolle nicht, steht dort der allgemeine Satz aus der Verordnung (EU) 2024/1143, Artikel 39. Namen von Zertifizierungsfirmen nennt das Lexikon nicht.
Mit Lifetime
Bis zu vier Einträge stehen im Vergleich nebeneinander. Du kreuzt sie in der Liste an oder setzt sie auf ihrer Seite mit «Zum Vergleich» dazu; solange du durch die Liste scrollst, zeigt eine Leiste am unteren Rand die Auswahl und öffnet den Vergleich. Liste und Vergleich lassen sich als CSV exportieren. Zu jedem Eintrag gibt es auf seiner Seite ein Faktenblatt als PDF (A4) mit Steckbrief, Bedingungen, Kontrolle und Quellen. Das A3-Poster mit den wichtigsten Zeichen und Labels steht auf der Startseite des Lexikons und ist mit jedem Konto kostenlos.