Preisradar

Preisradar

Was Grundzutaten kosten und wie sich ihre Preise entwickelt haben: 133 Grundzutaten und 15 Warengruppen in 373 Preisreihen aus amtlichen Quellen, meist ab 2005.

Übersicht, Stempel, Kennzahlen und die letzten fünf Jahre sind offen für alle. Mit einem kostenlosen Konto siehst du alle Werte und Reihen, den Vergleich mit Deutschland und Österreich, die teuerungsbereinigten Werte und den CSV-Export.

Was das Preisradar zeigt

Für jede Grundzutat den neusten Kilopreis oder Indexwert, einen Stempel, der ihn mit den letzten fünf Jahren vergleicht, den Verlauf als Diagramm, das Saisonprofil über die zwölf Monate und alle weiteren Reihen, etwa Bio und konventionell, Inland und Ausland oder der Preisindex. Die Übersicht zeigt, was gerade deutlich teurer oder günstiger ist als üblich, was im laufenden Monat meist günstig ist, alle Grundzutaten nach Gruppe und die Teuerung der 15 Warengruppen. Das Preisradar nennt nur Zahlen, keine Gründe für Preisbewegungen, und macht keine eigenen Vorhersagen.

Bedienung

Auf der Übersicht führt jede Zeile zur Seite der Zutat. Dort wählst du über dem Diagramm die Reihe, den Zeitraum (5 oder 10 Jahre oder alle) und ob die Werte teuerungsbereinigt gezeigt werden. Fährst du mit der Maus über das Diagramm oder gehst mit den Pfeiltasten durch, erscheint der Wert des Monats; unter dem Diagramm stehen alle Werte als Tabelle. Mit «Merken» kommt die Zutat in deine Merkliste im Dashboard. Die Lage der Zutat steht auch auf ihrer Zutatenseite, die günstigen Monate im Saisonkalender und im Substitutions-Finder ein Stempel neben jedem Vorschlag, für den es Preise gibt.

Stempel und Kennzahlen

Der Stempel vergleicht den neusten Wert mit dem Schnitt desselben Monats in den fünf Jahren davor. So gelten Erdbeeren im Januar nicht als teuer, nur weil sie im Winter immer mehr kosten. Ab 5 % Abweichung steht «teurer» oder «günstiger», ab 15 % «deutlich teurer» oder «deutlich günstiger», darunter «üblich». «Gegen Vorjahr» vergleicht mit demselben Monat ein Jahr davor, die «Richtung» den Schnitt der letzten zwölf Monate mit dem drei Jahre davor, in Prozent pro Jahr. Teuerungsbereinigt heisst: umgerechnet mit dem Gesamtindex der Schweiz, so siehst du, ob eine Ware stärker teurer wurde als der Durchschnitt. Alle Regeln stehen in der Methodik.

Ohne und mit Konto

Ohne Konto siehst du alles auf der Übersicht, die Stempel und Kennzahlen jeder Zutat und die letzten fünf Jahre ihrer Hauptreihe. Mit einem kostenlosen Konto kommen dazu: alle Werte seit Beginn der Quelle, die weiteren Reihen einer Zutat, die teuerungsbereinigten Werte, der Vergleich mit Deutschland und Österreich bei Zutaten und Warengruppen, der CSV-Export und die Merkliste.

Woher die Daten kommen

Ladenpreise im Schweizer Detailhandel: Marktbeobachtung des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW), über LINDAS. Preisindizes für die Schweiz, Deutschland und Österreich: harmonisierter Verbraucherpreisindex (HICP) von Eurostat. Importwerte für Gewürze, Nüsse, Kaffee, Kakao und Fisch: Aussenhandelsstatistik Comext von Eurostat, als «Importwert EU, kein Ladenpreis» gekennzeichnet. Weltmarktpreise: Weltbank (Pink Sheet). Produzentenpreise und Ausblick: OECD-FAO Agricultural Outlook. Neue Werte holt jeden Montag ein automatischer Ablauf, der auffällige Sprünge zurückhält, bis sie bestätigt sind. Quellen und Bedingungen je Reihe stehen auf jeder Seite.

Grenzen

Ladenpreise sind nicht die Einkaufspreise der Gastronomie. Ein Importwert ist Wert geteilt durch Menge an der Grenze, über alle Qualitäten gemittelt, und schwankt bei kleinen Mengen stark. Weltmarktpreise sind in Dollar notiert und bewegen sich in Franken auch mit dem Wechselkurs. Preisindizes zeigen die Veränderung, nicht das Preisniveau; ein Index von 120 heisst 20 % teurer als 2015. Für Gewürze, Fisch und Exoten gibt es keinen amtlichen Kilopreis im Schweizer Laden.

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